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Kinderzahnbehandlung ist für uns in der Wiener Ordination ein ganz zentraler Punkt: Auf die Milchzähne, die ungefähr ab dem 4. Lebensmonat sichtbar werden, und die ersten bleibenden Zähne im 6. Lebensjahr, sollte man besonders achten. Bei Kindern im Alter von 2 – 6 Jahren empfiehlt es sich nach dem Zähneputzen nachzukontrollieren bzw nachzureinigen und ihnen dabei langsam nach und nach die Verantwortung über ihre Zähne zu übergeben (man sagt, dass sobald die Kinder die Schreibschrift beherrschen ein selbständiges Zähneputzen möglich sein sollte). Dabei ist es wichtig die Milchzähne so lange wie möglich zu erhalten, da sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne dienen. Die Kinderzahnbehandlung kommt dann zum Tragen, wenn sich dennoch mal ein Kariesteufelchen verirrt haben sollte. Hierbei gibt es für Kinderzähne spezielle Kinderzahnfüllungen, bis hin zu Fissurenversiegelung zur Vorsorge bei den ersten Backenzähnen.

Dennoch gilt: Nur weil das Kind sich weigert, heißt es nicht dass Zähne nicht geputzt werden müssen. Die Verantwortung für den Zustand der Milchzähne und in weiterer Folge bleibenden Zähne liegt immer noch bei den Eltern.

kinderzahnbehandlung

 

Sollte man im Kindesalter schon Zahn- oder Kieferfehlstellungen erkennen so lassen sich diese gut mittels abnehmbaren Zahnspangen durch Unterstützung des Kieferwachstums korrigieren. Auch die Therapie sogenannter Habits wie Daumenlutschen, Zungenpressen oder eine Zungenfehllage, kann, früh erkannt, mögliche spätere Fehlbildungen vermeiden. Hierbei kommt der Zusammenarbeit mit Logopäden, zur Einstellung der Zungenlage durch sogenannte myofunktionelle Übungen (wie Muskeltraining für die Zungen und Wangenmuskulatur) eine wichtige Aufgabe zu.

Der Fokus der Kinderzahnbehandlung liegt somit neben dem Milchzahnerhalt und der Prävention von Karies durch korrekte Mundhygieneinstruktionen, auch in der Frühererkennung von Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Haben die Kinder einmal Vertrauen gefasst, lassen sich selbst die Ängstlichsten unter ihnen behandeln. In ganz schwierigen Fällen, wo Kindern die Behandlung unter normalen Bedingungen nicht zumutbar ist (bei zahlreichen massiv zerstörten Zähnen), bleibt die Vollnarkose als letztes Mittel der Wahl. Um die damit verbundenen Risiken zu vermeiden, ist es wichtig, schon Kleinkinder zum Zahnarzt mitzunehmen, um sie mit der unbekannten Umgebung vertraut zu machen und ihnen zu zeigen dass vom Zahnarzt keine Gefahr droht. Dadurch verlieren sie langsam die Ängste und lassen sich schon nach 1-2 Besuchen in den Mund schauen. Sollte dann das ein oder andere “Loch” zu finden sein, gibt es kleine Tricks der Verhaltensführung um die Kinder freiwillig und von sich aus für die Behandlung bereit zu machen, denn Zahnarztangst muss nicht sein.

Tips und Tricks vor dem ersten Zahnarztbesuch findet ihr hier: erster Zahnarztbesuch

Link: Dr. Carina Wick, Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde

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