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Von festsitzender über abnehmbare, von sichtbarer bis unsichtbarer Zahnspange. Jedes Lächeln hat seine eigenen Ansprüche. Auch hat jede Zahn- und Kieferfehlstellung ihre eigenen Symptome: Von verschlechterter Mundhygiene, aufgrund zu engstehender Zähne, bis hin zu Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kiefergelenksbeschweren und frühzeitigem Zahnverlust wegen Überlastung des Kausystems. Welche Zahnspange am ehesten zur besten Lösung führt, lässt sich ganz einfach in einem persönlichen Beratungsgespräch herausfinden.

Engstand

Kreuzbiss

Offener Biss

Rückbiss

Tiefbiss

Vorbiss

Arten der Fehlstellungen
Kieferfehlstellung: Ist eine Diskrepanz der Stellung zwischen Ober- und Unterkiefer. Zahnfehlstellung: Ist eine Fehlstellung der Zähne auf dem Zahnbogen. Grob unterscheiden wir folgende Fehlstellungen: Vorbiss, Rückbiss, offener Biss, Tiefbiss, Engstand und Kreuzbiss.

Sichtbare Zahnspange
Bei diesen Zahnspangen unterscheidet man in Festsitzende – die klassische Zahnspange mit Metall oder Keramikbrackets, die einzeln auf die Zähne geklebt werden. Die Ausrichtung der Zähne erfolgt durch das regelmäßige Wechseln eines Drahtes der in den Brackets befestigt wird. Die Keramikbrackets bieten hier den Vorteil weniger sichtbar zu sein:
In schwierigen Fällen, notwendig vor allem bei Patienten die aufgrund eines starken Vor- bzw Rückbisses unter starken ästhetischen Einbußen leiden (also bei sehr starken Kieferfehlstellungen), ist die konventionelle festsitzende Zahnspange nicht ausreichend: Bei einer Zahnspange alleine, werden nur die Zähne am Zahnbogen ausgerichtet, nicht jedoch die Zahnbögen zueinander. Um das Ober- bzw Unterkiefer zueinander einzustellen benötigt man entweder chirurgische Unterstützung oder die sogenannte Multiple Edgewise Appliance nach Prof. Sato.

Modifizierte SATO Methode
Mit der klassischen Zahnspangen Behandlung nach Sato lassen sich schwierig zu behandelnde Fehlstellungen wie offener Biss, oder starker Vor- bzw Rückbiss unter Verwendung eines speziellen Drahtes und braver Mitarbeit recht effektiv behandeln (siehe Bildergallerie ).

Diese Methode ist nach Prof. Sadao Sato aus Japan benannt und hat schon vielen Patienten mit schwerwiegenden Fehlstellungen den chirurgischen Eingriff erspart.

Wir haben in unserer Ordination die Idee der Sato Methode auf die moderne Behandlung mit unsichtbaren Zahnspangen übertragen. Das bedeutet den Entfall des zigfach gebogenen Drahtes (MEAW- Multiloop Edgewise Appliance oder Schlaufen-Draht) erfordert aber dennoch den konsequentem Einsatz sogenannter Gummizüge, die zwischen dem Ober- bzw. Unterkiefer zusätzlich zu den unsichtbaren Schienen eingespannt werden müssen

Hierdurch entsteht eine sogenannte Kauebenenkippung die eine Verlagerung des Unterkiefers zum Oberkiefer zur Folge hat und somit zu einer Behebung der Kieferfehlstellung führt. Eine große Profilveränderung, wie es bei chirurgisch- kieferorthopädischen Fällen oft typisch ist, findet hierbei nur sehr eingeschränkt statt und muss individuell beurteilt werden. Für Patienten die aber eine ästhetische Profil bzw. Gesichtsveränderung wünschen wäre demnach zusätzlich zu der Ausformung der Zahnbögen mit Zahnspangen ein Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgischer Eingriff zu empfehlen.

Eine perfekte Mitarbeit des Patienten ist die wichtigste Voraussetzung für die Umsetzung der SATO Methode mit unsichtbaren Schienen.

Chirurgische Intervention
Bei Patienten mit extremen Bisslagen (sei es offener Biss, Unterkiefer Rück- oder Vorlage) mit erheblichen ästhetischen als auch funktionellen Einbußen kommen sogenannte Umstellungs- Osteotomien zum Einsatz. Hierbei werden Ober- als auch Unterkieferzahnreihen in eine perfekte Bogenform gebracht und die Kieferbasen chirurgisch in die korrekte Position zueinander, als auch in Relation zum Gesicht gesetzt. Hierbei ist auch eine deutliche Profilveränderungen bei Behandlungsende zu beobachten, die von manchen Patientenausdrücklich erwünscht wird. Hierzu ist eine Operation in Vollnarkose und ein Spitalsaufenthalt notwendig.

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